Certified IFRS Accountant in der Schweiz

Ihre Ausbildung zum IFRS Accountant

Lernen Sie jetzt als IFRS Accountant die Sprache der internationalen Rechnungslegung, sicher Sie sich Ihre Position im Unternehmen für die nächste Jahre oder Stärken Sie Ihr Unternehmen für den globalen Markt und die internationalen Anforderungen der kommenden Jahre. Unsere Lehrgänge vermitteln Ihnen die wesentlichen Aufgaben, Fragestellungen, Inhalte und Standards der internationalen Rechnungslegung nach IFRS.

Der WIRTSCHAFTScampus bietet Ihnen die Weiterbildung im Bereich IFRS–Accounting in zwei, gut aufeinander abgestimmten, Schritten an:



IFRS-Accountant Zertifizierungen in Zürich

Im Anschluss an die Lehrgänge des WIRTSCHAFTScampus bietet das Deutsche Institut zur Zertifizierung im Rechnungswesen (DIZR e.V.) extra für Teilnehmer aus der Schweiz die Möglichkeit an, die Prüfungen zum Certified IFRS Accountant basic oder advanced in Zürich abzulegen und eine Zertifizierung des Studiums zu erlangen. Inhalte und Termine der Zertifizierungen im Bereich IFRS finden Sie auf der Internetseite des DIZR e.V.

Foto von Zürich

Was macht ein IFRS Accountant?

Der IFRS Accountant besitzt als Experte im Rechnungswesen eine zentrale Position im Unternehmen. Er erstellt oder analysiert IFRS Abschlüsse vorwiegend für kapitalmarktorientierte Unternehmen. Das Aufgabengebiet kann sich sowohl auf Einzel- wie auch auf Konzernabschlüsse erstrecken.

Die IFRS (International Financial Reporting Standards) als gleich lautende international akzeptierte Standards im Bereich der Bilanzierung schaffen eine gemeinsame Sprache, die eine international vergleichbare Aufstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens, gleich welcher Größe oder Branche, ermöglicht. Gerade für exportorientierte Unternehmen ergeben sich hier deutliche Vorteile bei der Finanzierung, beispielsweise einer Verbreiterung der Finanzierungsbasis, da international aufgestellte Kapitalgeber und Banken zunehmend ausdrücklich Finanzinformationen auf Basis der IFRS verlangen.

Gerade für international agierende Unternehmen ist es sehr wichtig, die IFRS-Bilanzierung auch innerhalb eines Konzernverbunds zu nutzen. Verschiedene Rechnungslegungssysteme führen zu erheblichen Mehrkosten bei der Erstellung der Bilanzen, die mit der Nutzung von IFRS vermieden werden können. Eine Bilanzierung nach IFRS bietet weiterhin die Möglichkeit, das gesamte interne und externe Rechnungswesen zu synchronisieren, was zu einer deutlich verbesserten internen Steuerung führen kann.

Vorteile einer Bilanzierung nach IFRS – Standards

  • Öffnung von internationalen Finanzierungsmöglichkeiten
  • Transparenz und Vergleichsmöglichkeiten im Unternehmen
  • Optimierung und Vereinfachung im Bereich der Konzernrechnungslegung
  • Zusammenführung des internen und externen Rechnungswesens
  • Optimierung und Vereinfachung im Bereich der Kommunikation, gleichermaßen gegenüber Banken, Gläubigern und Aktionären
  • Transparenz gegenüber Lieferanten und Kunden

Ausdrücklich gelten diese Vorteile der IFRS nicht nur für Europa, sondern global. Die IFRS-Standards haben sich mittlerweile als international akzeptierte Sprache der Rechnungslegung etabliert.

IFRS in der Schweiz

Die International Financial Reporting Standards (IFRS, früher IAS) sind die international am weitest verbreiteten Rechnungslegungsnormen. Auch in der Schweiz ist die Anwendung von IFRS Voraussetzung für eine Kotierung am "Main Standard" der SIX Swiss Exchange.

Die Schweizer Wirtschaft und deren Unternehmensstrukturen sind sehr vielfältig. Viele Großunternehmen mit 250 Mitarbeitern aufwärts, die ihren Sitz dort haben, können sich durch ihre globale Tätigkeit einer transparenten Rechnungslegung nach IFRS nicht entziehen und verschaffen sich durch eine Zweitkotierungen den Einstieg zu neuen Märkten.

Für diese Unternehmen, welche entweder an der SIX Swiss Exchange kotiert sind oder internationale Kontakte pflegen, ist der tägliche Umgang mit IFRS bereits Normalität oder befindet sich in einer Einführungsphase.

Unternehmensstruktur in der Schweiz

Rechnungslegungsstandard der kotierten Unternehmen in der Schweiz

Den Großunternehmen folgen Unternehmen, meist mit einer Mitarbeitergröße zwischen 50 bis 250 Mitarbeitern, deren Unternehmensschwerpunkte in der Schweiz bei der Leistungserstellung oder der Finanzierung liegen. Auch ihnen ist die Informationsvermittlung durch Rechnungslegung wichtig; deren Rolle ist aber wegen einseitiger Besitzverhältnisse mit einzelnen Grossaktionären oder eines geringen Kapitalbedarfs begrenzt.

Schließlich verbleibt die überwiegende Zahl der nicht kotierten Unternehmen in der Schweiz, für die Aktionäre als Anspruchsgruppe weniger im Vordergrund stehen als etwa die Hausbanken oder das Finanzamt.

Obwohl hier in den meisten Fällen im Bereich der Rechnungslegung Swiss GAAP FER verwendet wird, ist gerade bei Unternehmen, die über die Grenzen der Schweiz hinaus mit Kunden oder Lieferanten global arbeiten, ein Trend zur Nutzung der IFRS bei Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl von 50 – 60 aufwärts bzw. der IFRS für KMU´s bei einer Mitarbeiterzahl im unteren Bereich deutlich erkennbar.

IFRS Accountant als Berufsperspektive

Betrachtet man sowohl die Entwicklung der Nutzung von IFRS in der Schweiz in 2016 als auch die immer schnellere globale Kommunikation und Geschäftstätigkeit so ist es nur Konsequent, dass sich nicht nur Großunternehmen sondern auch kleine und mittelständische Unternehmen mit den Instrumentarien der IFRS beschäftigen müssen.

Dies gilt nicht nur für bereits kotierte oder zukünftig kotierte Unternehmen sondern eben auch für Unternehmen aus dem Klein- oder Mittelständischen Segment, die europäische und globale Märkte erschließen, mit internationalen Lieferanten im Bereich der Produktion zusammenarbeiten oder weltweite Kunden gewinnen möchten.

Ein deutlicher Bedarf und der Anstieg von qualifizierten Mitarbeitern im Bereich der (internationalen) Rechnungslegung nach IFRS ist somit in der Schweiz eine logische und wirtschaftliche Konsequenz für die nächsten Jahre.